| DORNUM | Geschichte & Sehenswürdigkeiten | ||
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Dornum liegt umgeben von Marschland auf einer Geestinsel zwischen Esens und Norden. Seit 1972 bildet Dornum mit den Mitgliedsgemeinden Nesse und Dornumersiel auf einer Gesamtfläche von 75 km² und circa 5.000 Einwohnern die Samtgemeinde Dornum. Dornum war noch bis zum 31. Oktober 2001 eine Samtgemeinde, die 1972 aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Dornum, Nesse und Dornumersiel entstanden war. Heute ist Dornum, eine Einheitsgemeinde mit den Ortsteilen Dornum, Dornumergrode, Dornumersiel, Westeraccumersiel, Nesse, Neßmersiel, Westeraccum, Westdorf (mit Ostdorf), Westerbur und Roggenstede. Auch wenn es keine schriftlichen Überlieferungen gibt, so schätzt man das Alter auf etwa 1000 Jahre. Der Name "Dornum" taucht erstmals im Jahre 1400 in einer Urkunde auf. 1981 wurde Dornum als Erholungsort staatlich anerkannt.
1985 wurden im Rahmen eines
Dorferneuerungsprogramms viele Häuser und Strassen renoviert, wobei
auf den Erhalt des Ortsbildes und der Originalbausubstanz sehr
geachtet wurde.
Gerade die engen und alten Gassen
haben ihren besonderen Reiz:
Der Besucher hat bei seinem Rundgang beinahe das Gefühl, sich in einem bewohnten Museumsdorf zu befinden.
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Jüdische Geschichte
Auch hier darf der Name von Haro Joachim
von Closter nicht unerwähnt bleiben. Der Barockfürst veranlasste den
Zuzug von jüdischen Handwerkern und Kaufleuten nach Dornum. Wirtschaftliche Gründe verursachte die Abwanderung vieler bereits vor den Synagogenbränden im November 1938. Die Synagoge in Dornum wurde hiervon verschont - weil sie schon vorher an einen nichtjüdischen Bewohner verkauft wurde - und ist zusammen mit dem kleinen Friedhof noch heute zu besichtigen. In der Synagoge befindet sich eine regelmäßige Ausstellung. Der Friedhof hat noch 35 Grabsteine, die meist in Ost-West-Richtung aufgestellt und in hebräisch und deutsch beschriftet sind. Auf die Gedenktafeln werden kleine Steine gelegt. Der älteste Grabstein stammt aus 1721
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Das 1842 erbaute Rathaus wird
von den |
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Dornums "Wahrzeichen" - Die
Bockwindmühle Bei einer Bockwindmühle (oder Ständermühle) wird das ganze Mühlengehäuse, um einen sogenannten Ständer in den Wind gedreht.
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Von Dornum über Hage und Westerende nach Norden
Die erste Sonderfahrt der
Museumseisenbahn "Küstenbahn Ostfriesland e.V." auf der 17 km
langen Strecke erfolgte 1987 noch mit Leihgaben der Deutschen Bundesbahn
. Heute verfügt der Verein über eigene Loks und Wagons. Die
Strecke
wurde das erste Mal mit eigenen Fahrzeugen - der Lok "Helga" und zwei
dreiachsigen Umbauwagen - in 1990 befahren. |
1. Bockwindmühle 2. St. Bartholomäus-Kirche 3. Informationszentrum 4. Jüdischer Friedhof 5. ehem. Standort der Westerburg 6. Norderburg mit Vorburg 7. Synagoge 8. Beningaburg 9. Rathaus
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Schnuckeliges Heimatmuseum: das Oma-Freese-Huus |
![]() Am Marktplatz befinden sich einige Restaurants in netter Umgebung |
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Die Norderburg |
![]() Die ehemalige Osterburg umgeben von alten Bäumen und dem Burggraben - ist heute Restaurant und Hotel |